Am Samstag-Vormittag ermöglichte die Beindersheimer CDU den Bürgern ein GEHspräch zu aktuellen Themen. Auf der Liste standen die Gartenanlagen am Bobenheimer Weg, der Lärm der beiden Autobahnen und der Durchgangsverkehr.
Eingeladen hatte der örtliche Landtagsabgeordnete Christian Baldauf. Als Experten brachte er den Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises, Clemens Körner (CDU) und den Bundestagsabgeordnete Torbjörn Kartes mit. Aus der Verbandsgemeinde kam der 1. Beigeordnete Willi Boxheimer. Die CDU Beindersheim war durch den neuen Vorsitzenden Markus Theobald und den Fraktionsvorsitzenden Rainer Zotz vertreten.
Beim Streit um die Gartenanlagen zeigte der Landrat der Ortsgemeinde und den Betroffenen einen Lösungsweg auf. Der Kreis würde die gegenwärtige Situation dulden und Zeit für eine einvernehmliche Lösung einräumen. Dazu müsse die Ortsgemeinde einen Bebauungsplan aufstellen, die Verbandsgemeinde diesen vollziehen und dann wäre der Kreis nicht mehr involviert.
Bei der Situation am Kreuzungspunkt von A6 und A61 kann der starke Lärm, der je nach Windrichtung Beindersheim belastet, nur durch Lärmschutzmaßnahmen eingedämmt werden. Baldauf betonte, dass die Methode den Lärm nur zu berechnen nicht mehr zeitgemäß sei und man stattdessen Messungen vornehmen müsse. Hier sei der Bund gefordert.
Bei der Ortsdurchfahrt ist die Gefahrenstelle die S-Kurve in der Ortsmitte am Rathaus. Hier hatte der Landesbetrieb Mobilität (LBM) eine Verkehrszählung versprochen. Die Bürgersteige sind im Bereich der S-Kurve zu schmal und Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator können den Bereich nicht sicher passieren. Fraktionsvorsitzender Zotz schlägt vor Tempo 30 einzuführen, eine kurzfristig umzusetzende Maßnahme. Mittelfristig müssen die Bürgersteige im Bereich der S-Kurve verbreitert werden. Zusammen mit den LBMs in Worms und Speyer müsse ein Durchfahrtsverbot für Lkw umgesetzt werden. Hier sei eine weiträumige Verkehrslenkung notwendig.
Rainer Zotz sprach auch den desolaten Radweg Richtung Frankenthal an. Der mit einer Breite von 1,50 Metern nicht mehr dem Standard entspricht. Der Wunsch der CDU-Fraktion ist eine Verbreiterung auf 2,50 Meter und ein an die Brücke über die A61 angeschlossener Radüberweg.